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13.01.2015, 09:55 Uhr | Bundesregierung
Beste Werte seit der Wiedervereinigung
Arbeitsmarktbilanz 2014
 

 

Höchstwerte bei der Erwerbstätigkeit, so wenig Arbeitslose wie lange nicht - so sieht die Bilanz des Jahres 2014 am Arbeitsmarkt aus. Mit 42,65 Millionen Menschen waren 2014 im Jahresdurchschnitt über 370.000 mehr erwerbstätig als 2013.

2014 schließt mit 2,9 Millionen Arbeitslosen– wie das Jahr 2012 - mit dem niedrigsten Arbeitslosenstand seit 1991 ab. "Die beste Arbeitsmarktlage seit der Wiedervereinigung", resümiert Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Aussichten für 2015: Sichere Jobs und Sicherheit im Job

Die Unternehmen suchen weiter nach Arbeitskräften. Zu erwarten ist, dass es auch 2015 auf dem Arbeitsmarkt gut läuft. Nahles rechnet mit einem neuen Rekord von 43 Millionen Erwerbstätigen.

Ein Drittel mehr Frauen und ein Drittel mehr Ausländer waren 2014 erwerbstätig als im Vorjahr. Ein weiterer Pluspunkt: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm sogar noch stärker zu als die Erwerbstätigkeit.

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind kontinuierlich besser geworden. 2013 sind die Arbeitsunfälle um 8,3 Prozent gegenüber 2010 gesunken. Sie sind auf den niedrigsten Wert seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen gefallen.

Kern der Arbeitslosigkeit knacken

Seit 2005 ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland erheblich gesunken: Heute sind 1,8 Millionen weniger Menschen arbeitslos als damals. Dazu haben die Reformen am Arbeitsmarkt in großem Ausmaß beigetragen.
Jetzt geht es darum, den Kern der Arbeitslosigkeit zu knacken. Für jeden Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen soll die beste Qualifizierungs- und Fördermaßnahme gesucht werden.

Gesetzlicher Mindestlohn

Seit Jahresbeginn gilt der gesetzliche Mindestlohn. 3,7 Millionen Beschäftigte profitieren vom Mindestlohn. Er komplettiert die Arbeitsmarktreformen und ist zum richtigen Zeitpunkt eingeführt worden - bei einer sehr guten Lage am Arbeitsmarkt.